Projekt Wasser

Bilder, Gedanken, Literaturaussagen zum Thema rund um das Wasser

Schon das Alte Testament gibt uns eine nachdenklich machende Deutung zum Thema Wasser, auf welche
ingrid Frank aufmerksam macht

AMOS 5.24

Es ströme aber das Recht wie Wasser
und die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach

Amos 5.24

Menschenrecht Wasser

zu diesem Thema Foto und Text von
Manfred Schmelmer

Ohne Wasser gibt es kein Leben auf der Erde. Das war schon vor Tausenden von Jahren die Einsicht von Völkern in allen Teilen der Welt. In allen Religionen spielte das Wasser eine zentrale Rolle. Auch im Schöpfungsbericht der Bibel steht das Wasser am Anfang des Lebens.

Wasserknappheit2Ein Grund mehr, mit diesem Gut sorgsam umzugehen und dafĂŒr Sorge zu tragen, das die Basis fĂŒr weiteres Leben auf unserem Planeten erhalten bleibt und es allen Menschen ausreichend zur VerfĂŒgung steht.

Obwohl der Anspruch auf den Zugang zum sauberen Wasser fĂŒr alle Menschen bereits seit ( erst ) 2010 als Menschenrecht verankert ist, leiden noch immer ca, 2,6 Milliarden Menschen auf der Welt darunter, keine ausreichende Versorgung mit trinkbaren Wassers haben zu können.

Der Wasserverbrauch in den westlichen Industriestaaten hat sich in den privaten Haushalten zwar verringert, aber der weltweite Verbrauch in der Landwirtschaft und Industrie steigt stetig. Hinzu kommen das Absinken des Grundwasserpegels , Bevölkerungsentwicklung in bestimmten Regionen der Welt und die Fehlausbeutung, man denke nur an die dramatische Verkleinerung des Aralsees. „ Wo das Wasser endet, endet die Erde.“- Usbekisches Sprichwort -

Einige Wissenschaftler sehen bereits die Gefahr von Verteilungskriegen um das Wasser.

Soweit muß es nicht kommen, wenn wir und alle Verantwortlichen mehr Vernunft und Achtsamkeit walten lassen und sich erinnern lassen an Johann Wolfgang von Goethe, der im „Gesang der Geister ĂŒber den Wassern“ schrieb:

              Des Menschen Seele
              Gleicht dem Wasser:
              Vom Himmel kommt es;
              Zum Himmel steigt es,
              Und wieder nieder
              Zur Erde muss es,
              Ewig wechselnd.

HĂ€tten Sie es gewußt ? Erstaunliche Hintergrundinformationen zum Wasserverbrauch können Sie diesem pdf.Dokument entnehmen, welches vom WWF aufbereitet wurde.

 

Bewahrung der Schöpfung..

zu diesem Titel ein Foto von
Inge Schmelmer, aufgenommen am
Strand von Wyk auf Föhr

MĂŒll

Gedanken  von Pastorin Dr.Christa Usarski:

Schon als Kind liebte ich das Meer. Jedes Jahr im Sommer fuhr ich in ein kirchliches Zeltlager in die Eckernförder Bucht. Schnitzeljagden, Lagerfeuer, Bibelandachten, Strandleben, - wunderschöne Sommertage. Oft fielen diese Ferien mit meinem Geburtstag in der Zeit des August zusammen. Alle Kinder sangen mir morgens ein Geburtstagslied, das war viel aufregender und schöner als zu Hause zu feiern. Jeden Tag wurde in der Ostsee gebadet. Dort zu schwimmen, wo man nicht mehr stehen konnte, das liebte ich am meisten.

 Ich fahre immer noch oft ans Meer. Sobald das Wetter schön wird, denke ich ans Wasser.

Wasser PU

Und stets von neuem bin ich aufgeregt, wenn ich mich dem Meer nĂ€here, der etwas ansteigende Weg dem Himmel zu. Zwischen den schnell ziehenden Wolken wirft die Sonne StrahlenbĂ€nder auf den Sand. Weiß und glitzernd, wie Schmuck in beleuchteten Auslagen, liegt er da. Eigentlich sollte man innehalten, aber es drĂ€ngt mich zum Wasser.

Dann plötzlich ist der Blick endlos geweitet. Das Meer ist heute blaugrau, kein Wind, die Wellen plÀtschern gleichförmig an den Strandsaum, doch keine gleicht der anderen - nur Himmel und Wasser.

Unmerklich werde ich ins Weite gezogen; die verdichteten kleinkarierten GedankenknĂ€uel, dieses Abarbeiten an WiderstĂ€ndigkeiten – einfach weg. Ohne geöffnete Horizonte kann ich nicht leben.

 In dieser ungerechten, schönen verwirrenden Welt eröffnet uns Gott seinen Horizont.

 

 Gedanken und Bilder von Ingrid Frank:

Bild 13Wasser ist
kalt oder warm
hart oder weich
heilend oder verletzend
wohltuend oder bedrohlich
ruhig,trÀge schleichend oder tosend, gurgelnd, dröhnend,rauschend

An keinem Ort der Welt findet man alle diese Eigenschaften so geballt
zusammen wie im Regenwald bei den Iguazu-WasserfĂ€llen. Im DreilĂ€ndereck von Argentinien, Paraguay und Brasilien erstrecken sich auf 2,7 km 20 gigantische und mehr als 250 kleinere WasserfĂ€lle zum grĂ¶ĂŸten Katarakt der Welt.

ZunĂ€chst fließt  der Iguazu (=großes Wasser), gespeist vom Parana, trĂ€ge und breit dahin, bis er sich in 80 m Tiefe ergießt und alles, was ihm in den Weg kommt, mit sich reißt.

 

Vor diesen Naturgewalten bleibt der Mensch nur ergriffen, ja Gottes Schöpfung anbetend stehen.

 

Wenn auch Sie Anregungen, Bilder oder Textezum Thema haben ,schicken Sie diese einfach direkt an MSchmelmer@t-online.de

 

 


Konfirmandinnen und Konfirmanden haben auf einen Wochenendfreizeit die Aufgabe bekommen, mit sehr wenig Material ihre Lieblingskirche zu bauen und mit Worten zu prÀsentieren. Hier sind zwei Ergebnisse:

IMG_2012

„Hallo. Das hier ist unsere Kirche. Sie heißt Herzkirche. Das Herz steht fĂŒr Barmherzigkeit und die drei TĂŒrme fĂŒr Gott, Jesus und den Heiligen Geist. Das Gras steht dafĂŒr, dass Gott am dritten Tag die Erde erschaffen hat. Die beiden Teiche fĂŒr das Wasser, das er schuf. Das Herz ist nicht perfekt geformt, weil niemand perfekt ist. Die TĂŒrme halten das Herz, sie stehen fĂŒr Geborgenheit.“

 â€žUnsere Kirche hat viele Löcher und Spalten, damit wir von außen ein besonderesIMG_2013 Lichtspektakel haben. Denn hinter jeder LĂŒcke sind Scheinwerfer, die die Löcher und LĂŒcken beleuchten. Oben im Dach haben wir Fenster eingebaut ĂŒber dem Altar, damit der Altar erleuchtet ist im Morgenlicht. Diese Erleuchtung soll jedem Menschen Geborgenheit geben. Außerdem sind die Löcher auch noch eine Klimaanlage.“

 

 

LITERATURGOTTESDIENSTE ZUM THEMA IDENTITÄT

Im ReformationsjubilĂ€umsjahr haben wir BĂŒcher und Geschichten ausgewĂ€hlt, in denen wir der Frage nachgehen, was IdentitĂ€t ausmacht und wodurch das Ich seinen Halt findet. Martin Luther hat den Menschen als jemanden gesehen, der sich selbst gewinnt, indem er sich durch Gott definieren lĂ€sst. FĂŒr ihn war die Erkenntnis, dass Gott uns grundsĂ€tzlich wohlwollend anschaut, wie ein Blick ins Paradies. Aber wie sieht es in der Moderne aus, in der sich die Menschen weithin nicht mehr verstehen als Wesen, die unter einem himmlischen Baldachin leben und sich von ihm bestimmen lassen?

 

 

Farmsen, Erlöserkirche, 27. August, 10.00 Uhr
Benedict Wells, Fast genial
Pastorin Claussen

 â€žIch habe das GefĂŒhl, ich muss meinen Vater nur einmal anschauen, nur einmal kurz mit ihm sprechen, und schon wird sich mein ganzes Leben verĂ€ndern.“

Benedict Wells erzĂ€hlt in seinem Roman „Fast genial“ die Geschichte ĂŒber einen mittellosen Jungen aus einem heruntergekommenen Trailerpark in New Jersey, dessen Zukunft aussichtslos scheint. Eines Tages erfĂ€hrt er, dass sein ihm unbekannter Vater ein Genie ist und er macht sich auf die Suche nach ihm …

 

Unsere Filme und BeitrĂ€ge  auf YouTube können Sie unten auswĂ€hlen und direkt ansehen

“ Morgenlicht leuchtet “.. in der Erlöserkirche;
 

http://www.youtube.com/watch?v=_JzBXMVklXE
 

Joh.Seb.Bach: Kantate 182;
“So lasset uns gehen”
Kantorei, Gemeindeorchester
Leitung: Michael Gellermann
 

http://www.youtube.com/watch?v=EEHNU_11_XQ

 

“ Faszination Erlöserkirche “
50 Jahre und mehr in Bildern

http://www.youtube.com/watch?v=EBjBHNGdSFg